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Beyond the moon

Ein richtiges Juwel in Sachen skandinavischer Powermetal ist mir in Form des Debüts der Schweden Majestic Vanguard auf den Tisch geflattert. Acht Melodic-/Powermetalhymnen etwa in der Schnittmenge von Stratovarius-, sowie leichten Rhapsodyeinflüssen liefert der Fünfer auf seinem Erstling ab.

Damit sich die Scheibe nicht zu schnell totläuft, wird neben den genialen Melodien und Hooklines auch der progressive Part nicht vernachlässigt, so dass sich auch nach mehrfachen Anhören neue Details offenbaren. Die Gitarrenfraktion brilliert und soliert auf sehr hohem Niveau, sorgt auch mal für Überraschungen, wie dem schönen Akustiksolo im Titeltrack "Beyond the moon". Majestic Vanguard sind über grosse Strecken der Spielzeit recht flott unterwegs, verschleppen aber auch zwischendurch geschickt das Tempo ("Take me home"). 
Zudem sorgen die Keyboard teilweise für recht opulenten, bombastischen Flair. Somit wird "Beyond the moon" nie langweilig und bietet Hörgenuss von Anfang bis zum Ende, zumal das Niveau über die gesamte Spielzeit auf gleichbleibend hohen Stand gehalten wird. Alle Achtung, was hier als Debüt abgeliefert wird! Meiner Meinung nach einer der Powermetalhöhepunkte 2005, für den ich gerne 9 Punkte locker mache! Unbedingt reinhören!!!

Anspieltipps:

"Beyond the moon", "The great eternity" und das geniale "Don´t want to be an actor"

Bewertung 9 von 10